PRP-Behandlung bei dunklen Augenringen: Was kann die Eigenbluttherapie bewirken?

Dunkle Augenringe werden häufig mit zu wenig Schlaf in Verbindung gebracht. Doch nicht immer ist eine kurze Nacht die Ursache. Auch die Beschaffenheit der Haut, sichtbare Blutgefässe, Pigmentierung, genetische Faktoren oder anatomische Gegebenheiten können dazu beitragen, dass die Augenpartie dunkler oder müde erscheint. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Möglichkeiten zur Behandlung von Augenringen...

Was ist eine PRP-Behandlung?

PRP steht für Platelet-Rich Plasma, also plättchenreiches Plasma. Da das Plasma aus dem eigenen Blut gewonnen wird, spricht man auch von einer Eigenbluttherapie oder Eigenblutbehandlung. Für die PRP-Behandlung wird zunächst eine kleine Menge Blut abgenommen und anschliessend speziell aufbereitet. Dabei wird das plättchenreiche Plasma gewonnen und mit feinen Nadeln gezielt in die zu behandelnde Haut injiziert.

Ein wesentlicher Vorteil der Methode: Bei der Behandlung kommt körpereigenes Material zum Einsatz.

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Grober Ablauf einer PRP-Behandlung

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Wie wirkt PRP auf die Haut?

Die im PRP enthaltenen Blutplättchen können verschiedene Wachstumsfaktoren freisetzen. Diese sind an natürlichen Reparatur- und Regenerationsprozessen des Körpers beteiligt und können die Erneuerung des Gewebes unterstützen. Dabei ist zu beachten, dass die Zusammensetzung des PRP individuell unterschiedlich sein kann. Auch die Reaktion der Haut und das Behandlungsergebnis können von Person zu Person variieren.

PRP wird in der ästhetischen Dermatologie übrigens nicht nur im Bereich der Augenpartie eingesetzt, sondern kann auch an verschiedenen Gesichtspartien angewendet werden.

PRP bei Augenringen: Für wen eignet sich die Behandlung?

Gerade die Haut unter den Augen ist besonders dünn. Dadurch können Gefässe und darunterliegende Strukturen stärker sichtbar werden und die Augenpartie dunkler erscheinen lassen. Bei bestimmten Formen von Augenringen kann eine PRP-Behandlung der Augenpartie dazu beitragen, die Hautqualität zu verbessern und natürliche Reparaturprozesse der Haut zu unterstützen. Eine PRP-Therapie kann beispielsweise bei einer müde wirkenden Augenpartie, beginnenden Zeichen der Hautalterung oder zur allgemeinen Unterstützung der Hautregeneration infrage kommen.

PRP ist jedoch nicht bei jeder Ursache von dunklen Augenringen automatisch die geeignete Behandlung. Sind beispielsweise Pigmentierung, eine ausgeprägte Tränenrinne oder andere anatomische Veränderungen ausschlaggebend, können andere oder ergänzende Behandlungen sinnvoller sein.

Was passiert nach einer PRP-Behandlung?

Nach der Behandlung können an den Einstichstellen vorübergehend kleine Rötungen, Schwellungen oder Blutergüsse auftreten. Wie ausgeprägt diese sind und wie lange sie sichtbar bleiben, ist individuell. Auch die Anzahl der notwendigen PRP-Behandlungen lässt sich nicht pauschal festlegen. Sie richtet sich unter anderem nach der Ausgangssituation der Haut und dem gewünschten Behandlungsziel.

PRP-Behandlung bei Augenringen in Tagelswangen

Ob eine PRP-Therapie bei dunklen Augenringen für Sie geeignet ist, lässt sich am besten nach einer individuellen Beurteilung der Augenpartie entscheiden. Dabei ist zunächst entscheidend, welche Faktoren für die sichtbaren Augenringe verantwortlich sind und welches Ergebnis realistisch erreicht werden kann.

In der dermatologischen Sprechstunde des Ärztezentrums Dreispitz in Tagelswangen beraten wir Sie gerne persönlich zu den Möglichkeiten einer PRP-Behandlung.