Wenn sich der Sommer verabschiedet und die Tage kälter werden, wandert so langsam auch die Sonnencreme zurück in den Schrank. Unsere Haut hat den Sommer aber nicht vergessen. Denn als grösstes Organ, ist sie auch unser Schutzschild. Unsere Haut hält Bakterien fern, fängt Verletzungen ab und ist der UV-Strahlung direkt ausgesetzt.
Die meisten Muttermale begleiten uns ein Leben lang, ohne je Probleme zu machen. Einige verändern sich jedoch, und genau diese gilt es im Auge zu behalten. Hautkrebs, der früh entdeckt wird, lässt sich in der Regel gut behandeln. Der entscheidende Faktor ist also nicht Glück, sondern Aufmerksamkeit.
Mit einer einfachen Merkhilfe können Sie Ihre Haut zu Hause untersuchen. Nehmen Sie sich dafür einmal im Monat vor dem Spiegel Zeit. Schwer einsehbare Stellen wie Rücken oder Kopfhaut kontrollieren Sie mit einem Handspiegel oder mithilfe einer vertrauten Person.
A wie Asymmetrie: Harmlose Muttermale sind meist rund oder oval. Eine unregelmässige Form ist ein Hinweis, genauer hinzuschauen.
B wie Begrenzung: Klare Ränder sind gut. Wirken sie ausgefranst oder verwaschen, lohnt sich eine Abklärung.
C wie Colour: Mehrere Farbtöne oder auffallend dunkle Stellen in einem Fleck sollten Sie ernst nehmen.
D wie Durchmesser: Ab etwa fünf Millimetern gehört ein Muttermal auf die Beobachtungsliste.
E wie Entwicklung: Verändert sich ein Fleck in Grösse, Form, Farbe oder Höhe, ist das das wichtigste Warnsignal überhaupt.
Juckt, blutet oder schmerzt ein Muttermal, empfehlen wir eine zeitnahe ärztliche Abklärung.
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In der dermatologischen Sprechstunde des Ärztezentrums Dreispitz nimmt sich Dermatologin Angeliki Karakoli Zeit für eine gründliche Untersuchung Ihrer Haut. Bei der Hautkrebsvorsorge untersucht die Dermatologin zunächst die Haut und auffällige Muttermale. Mit einem speziellen Auflichtmikroskop, der sogenannten Dermatoskopie, können auch Strukturen beurteilt werden, die mit blossem Auge nicht erkennbar sind. So lässt sich besser einschätzen, ob eine Hautveränderung unauffällig ist oder weiter untersucht werden sollte.
Die Entfernung eines Muttermals erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Dadurch ist der Eingriff selbst meist nicht schmerzhaft. Nach dem Eingriff können vorübergehend leichte Schmerzen, eine Druckempfindlichkeit oder ein Spannungsgefühl auftreten. Die Dermatologin informiert Sie vorab über den Ablauf und die notwendige Nachsorge.